Venedig bekommt ein neues Gesicht: Marco Polo wächst (mit Stil) und strebt nach Null-Emissionen
Wer oft fliegt, weiß: Die Erfahrung am Flughafen kann den Unterschied ausmachen. Und für diejenigen, die regelmäßig über Venedig Marco Polo fliegen [...].

Wer oft fliegt, weiß: Die Erfahrung am Flughafen kann den Unterschied ausmachen. Und für diejenigen, die regelmäßig über Venedig Marco Polo - Italiens drittgrößten Interkontinentalflughafen - fliegen, gibt es gute Nachrichten am Horizont. Die Arbeiten für die Erweiterung des Passagierterminals auf der Nordseite haben begonnen. Die Struktur verspricht, Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit zu vereinen.
Ein neuer Flügel für Schengen-Flüge (und ein Blick auf die Lagune)
In diesem Artikel:
Das Satteldach ist nun Realität, ein Zeichen dafür, dass das 64-Millionen-Euro-Projekt eine entscheidende Phase erreicht hat. Das neue Gebäude - 14.300 Quadratmeter luftiger, lichtdurchfluteter Raum - wird sich neben dem derzeitigen Terminal erheben und durch einen erhöhten Korridor verbunden sein. Es wird direkt auf das Flugzeugvorfeld und die Lagune blicken und damit endlich einen Blick auf Venedig schon vor dem Start ermöglichen.
Es wird vor allem für Schengen-Flüge bestimmt sein und die Ästhetik des bestehenden Terminals respektieren: Ziegel, Holz, istrischer Stein und das unverwechselbare Profil mit doppelter Neigung, das von der "tese" des Arsenals inspiriert ist. Kurzum: ein Terminal, das wie eine Postkarte der Serenissima aussieht, aber mit einer modernen Seele.
Verblüffende Zahlen
Die neue Glasfassade wird mit 150 Metern Länge und 20 Metern Höhe länger sein als ein Fußballfeld. Das Glas? Niedriges Emissionsvermögen, um Hitze, Blendung und Abfall zu reduzieren. Das Dach ist ein technisches Wunderwerk: eine 4 km lange Stahlgitterkonstruktion mit einem Gesamtgewicht von 380 Tonnen.
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Das Terminal wird entwickelt auf vier Ebenen:
- Keller für Lagerung und Logistik;
- Erdgeschoss mit 4 Toren für den Ferneinstieg mit dem Bus;
- erster Stock mit 6 Toren und 3 Fingerpfeilern;
- Etage zum Entspannen, Einkaufen und Essen gehen;
Komfort und Nachhaltigkeit (kein Widerspruch)

Die Architektur wird nicht nur schön anzusehen sein, sondern auch intelligent: dynamische Belüftungssysteme, die sich an die Anzahl der anwesenden Passagiere anpassen, Wände, die Glas und isolierende Materialien kombinieren, um Licht und Temperatur zu optimieren, und eine geothermische Wärmepumpen das die Gründungspfähle zum Heizen und Kühlen des Gebäudes nutzt.
Das Regenwasser wird zurückgewonnen, die Beleuchtung wird fast ausschließlich aus LEDs bestehen, die je nach Sonneneinstrahlung reguliert werden können, und jeder Ponton wird mit einer 88 Fotovoltaikanlageninsgesamt mehr als 100 kW vor Ort produziert. Das Ziel? Null Emissionen bis 2030. Und wenn Sie glauben, dass dies nur Worte sind, sollten Sie wissen, dass all dies bereits Teil des operativen Masterplans ist.
Was sich für die Flugblätter ändert

Konkret bedeutet das für uns Vielflieger:
- mehr Flugsteige = weniger Warteschlangen, weniger Stress;
- neue Lounges? Noch ist nichts offiziell, aber die Räume sind da;
- gehobene Einkaufsbereiche: internationale Marken und lokale Produkte für weniger alltägliche Einkäufe vor dem Flug;
- verbesserte Verpflegung und Entspannung, mit Räumen, die für alle gedacht sind, die Zeit haben (und Punkte sammeln wollen).
Der Kommentar des Präsidenten
Enrico Marchi, Präsident der SAVE Gruppe, fasst zusammen: "Wir bauen ein modulares Terminal, das mit dem Verkehr wächst und auf Servicequalität achtet. Mehr Platz, weniger CO₂, mehr Komfort für die Passagiere und ein architektonischer Stil in Kontinuität mit der Stadt".
Kurzum: Venedig schickt sich an, noch mehr zu einem Flughafen zu werden, der seinem Ruf gerecht wird. Und wir sind bereit, Ihnen Gate für Gate davon zu berichten.
VCE







