Singapur verschärft den Kampf gegen das Dampfen: härtere Strafen und "Null-Toleranz"-Linie
Die Regierung des Stadtstaates legt die Messlatte in ihrem Kampf gegen das Dampfen noch höher. Ab August 2025 wird Singapur [...]

Die Regierung des Stadtstaates hebt das Niveau ihrer Kampf gegen das Dampfen. Ab August 2025 wird Singapur den Gebrauch von elektronischen Zigaretten als echten Tabakkonsum behandeln. DrogenthematikAnkündigung härterer Strafen und strengerer Kontrollen.
"Bisher haben wir das Dampfen wie das Rauchen behandelt - höchstens mit einer Geldstrafe. Aber das reicht nicht mehr aus", sagte Premierminister Lawrence Wong während seiner Rede auf der Kundgebung zum Nationalfeiertagam Sonntag, dem 17. August, im Institute of Technical Education College in Ang Mo Kio.
Härtere Strafen: sogar Freiheitsentzug
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Die neuen Maßnahmen umfassen hohe Geldstrafen, Beschlagnahmung von Geräten und sogar Gefängnisstrafen für jeden, der bei der Einfuhr, dem Verkauf oder der Verwendung von E-Zigaretten erwischt wird. Besonderes Augenmerk wird auf diejenigen gerichtet, die mit Produkten handeln, die schädliche Substanzen enthalten, wobei die Strafen noch härter ausfallen.

Parallel dazu wird die Regierung eine große nationale Bildungskampagnedie Schulen, Universitäten und den obligatorischen Militärdienst (National Service) einbeziehen wird. Ziel ist es, junge Menschen von einer Praxis abzubringen, die nach Angaben der Behörden immer weiter verbreitet ist.
Was dies für italienische Reisende bedeutet
Für diejenigen, die aus Italien oder anderen europäischen Ländern kommen, ist die Regel klar: keine Vaping-Geräte mit sich führen. Die Behörden in Singapur verfolgen einen Ansatz, der Nulltoleranz:
- der Besitz oder Gebrauch von elektronischen Zigaretten verboten,
- Verkauf und Vertrieb verboten,
- jede Form der Werbung ist verboten.
Risiko für Straftäter bis zu 10.000 Singapur-Dollar (ca. 6.800 Euro) an Geldstrafen und bis zu sechs Monaten Gefängnis bereits bei der ersten Straftat. Im Falle eines Rückfalls werden die Strafen verdoppelt.
Kein Dampfen auch am Flughafen oder im Transit

Das Verbot gilt auch am Flughafen Changiauch im Transit: Der bloße Besitz eines Geräts in einem Koffer kann als Straftat betrachtet werden und zur sofortigen Beschlagnahme oder strafrechtlichen Verfolgung führen. Da Sie auch im Transit durch die Kontrollen am Flugsteig gehen, Es ist unmöglich, dass die E-Zigarette bei Kontrollen nicht entdeckt wird.

Nicht einmal Fluggesellschaft Singapore ist eine Ausnahme: Das Unternehmen verbietet zwar den Gebrauch von E-Zigaretten an Bord im Einklang mit internationalen Standards, weist aber darauf hin, dass bei der Ankunft gelten die örtlichen Gesetze und dass ein Vaping-Gerät in einem Koffer den Passagier in Schwierigkeiten bringen kann.
Zusammenfassend
Singapur wählte einen entgegengesetzten Ansatz: Gleichsetzung von elektronischen Zigaretten und Drogenmit sehr harten Strafen.
Für italienische Reisende kann das nur eines bedeuten: die eigenen Vaping-Geräte zu Hause zu lassen. Ihre Mitnahme, und sei es auch nur aus Versehen, kann eine Reise in die Löwenstadt zu einer sehr unangenehmen Erfahrung machen.
SIN

