Bloomberg 'schießt': erste Boeing 777X-Auslieferungen erst 2027. Und Lufthansa verschiebt (erneut) den Abzug von A340 und 747
Die Nachricht lag in der Luft, denn vor ein paar Wochen hatte der Präsident von Emirates, Tim Clark, darüber gesprochen. Und vor ein paar Tagen [...]

Die Nachricht lag in der Luft, denn Vor ein paar Wochen sprach der Präsident von Emirates, Tim Clark, darüber.
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Und vor ein paar Tagen wurde es, wenn man so will, offiziell gemacht durch ein Bericht von Bloomberg, wonach die erste Auslieferung der Boeing 777X an eine Fluggesellschaft nicht vor 2027 erfolgen wird. Das heißt, ein weiteres Jahr später als Boeing selbst vor einigen Monaten angegeben hat, und sieben Jahre nach dem Erstflug der Version 2.0 des äußerst beliebten Triple Seven.
Die Führungsspitze des amerikanischen Herstellers hatte kürzlich darauf hingewiesen, dass die Arbeiten an dem neuen Flugzeug noch lange nicht abgeschlossen seien. Im September hatte Boeing-CEO Kelly Ortberg auf einer Morgan-Stanley-Konferenz im Zusammenhang mit dem 777X-Programm zugegeben, dass "noch ein Berg von Arbeit zu erledigen ist".

Gleichzeitig gab er jedoch an, dass der Zertifizierungsprozess für bis zu fünf Flugzeuge fortgeschritten sei und dass keine weiteren technischen Probleme gemeldet worden seien. Dennoch, so räumte er gegenüber Business Insider ein, "liegen wir eindeutig hinter unserem Plan, von der FAA zertifiziert zu werden". Ortberg hatte jedoch nicht die Möglichkeit einer weiteren Verschiebung der Markteinführung des Flugzeugs auf 2027 angesprochen.
Was sie auch tat Bloomberg (ohne dass Everett dies bestritten hätte), dass Boeing hat auch ausgerechnet, wie viel es sie kosten wird, die ersten 777X-Lieferungen um ein Jahr zu verschieben, d.h. zwischen 2,5 und 4 Milliarden (mit einer "Spanne", die offensichtlich davon abhängt, wann im Jahr 2027 die Situation tatsächlich entspannt sein wird).
Lufthansadie als erste Fluggesellschaft die 777X erhalten wird zwischen das Dutzend Unternehmen, die es bestellt haben, hat bereits Gegenmaßnahmen ergriffen und angekündigt, dass anlässlich des Tages der Aktionäre Verschiebung der Ausmusterung von 16 Airbus A340-300 und 8 Boeing 747-400 bis frühestens 2027.
Im Jahr 2026 werden also nur noch die 6 verbleibenden Airbus A340-600 die Flotte verlassen.
Eine Freude für Fans von vierstrahligen Flugzeugen, die zumindest im Passagierverkehr eine immer seltenere "Ware" am Himmel sind. Weniger für das Management der deutschen Fluggesellschaft, für das die Verspätungen der 777X (und die Folgen für die Modernisierung der deutschen Langstreckenflotte, die sehr "alt" ist) nun ein wahrer Albtraum sind.





